Alles rund um die Taufkerze: Der ultimative Ratgeber für Eltern und Pa – Kerzenhelden

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Alles rund um die Taufkerze: Der ultimative Ratgeber für Eltern und Paten

Die Taufe ist ein Moment voller Symbolik. Inmitten von Weihwasser, feierlichen Worten und glücklichen Gesichtern leuchtet ein Gegenstand besonders hell: die Taufkerze. Sie ist nicht nur ein schönes Accessoire für das Fotoalbum, sondern trägt eine tiefe Bedeutung als „Licht der Welt“.

Doch bei der Planung tauchen oft viele praktische Fragen auf. Wer kauft sie? Muss sie weiß sein? Und was passiert nach der Kirche? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Ist eine Taufkerze eigentlich Pflicht?

Formal gesehen gibt es in der Kirche keine „gesetzliche Pflicht“, eine Kerze mitzubringen, damit die Taufe gültig ist. Aber: In der christlichen Liturgie ist sie ein so fester Bestandteil, dass sie faktisch unverzichtbar ist. Sie symbolisiert Jesus Christus, der die Dunkelheit vertreibt. Ohne Kerze würde ein zentrales Element des Ritus fehlen. Die meisten Pfarrer und Gemeinden setzen eine Taufkerze daher voraus.

Wer besorgt, kauft und schenkt die Taufkerze?

Das ist wohl die am häufigsten gestellte Frage. Die Antwort ist ein Mix aus Tradition und moderner Absprache:

  • Traditionell sind die Taufpaten zuständig: In den meisten Familien ist es der Brauch, dass die Paten die Kerze als ihr erstes großes, symbolisches Geschenk an das Patenkind übergeben. Sie kümmern sich um die Auswahl, den Kauf oder sogar das Basteln.
  • Die Eltern als Alternative: Immer häufiger übernehmen die Eltern diese Aufgabe selbst, besonders wenn sie ein ganz bestimmtes Design-Konzept für die Tauffeier verfolgen.
  • Wer bringt sie mit? Wer sie besorgt hat, bringt sie in der Regel auch mit zur Kirche. Falls die Paten die Kerze besorgen, sollten sie am Tag der Taufe sicherstellen, dass sie rechtzeitig am Altar ankommt.
  • Wichtig: Sprecht euch unbedingt ab! Nichts ist unglücklicher, als wenn am Ende zwei Kerzen da sind – oder gar keine. Ein kurzes Telefonat zwischen Eltern und Paten klärt, wer die Verantwortung übernimmt.

Design & Gestaltung: Farbe und Datum

Welche Farbe sollte eine Taufkerze haben?

Die klassische Basis ist Weiß oder Elfenbein. Weiß steht in der christlichen Symbolik für Reinheit, Neubeginn und das Licht Gottes. Bei der Gestaltung der Motive (Regenbogen, Fische, Lebensbaum) sind der Kreativität heute kaum Grenzen gesetzt, aber der Grundkörper der Kerze sollte hell bleiben, um die Leuchtkraft des Symbols zu wahren.

Was für ein Datum kommt auf die Taufkerze?

Hier gibt es zwei gängige Varianten:

  1. Das Taufdatum (Standard): Da die Kerze speziell für diesen Tag angefertigt wird, ist das Datum der Zeremonie die erste Wahl.
  2. Geburts- und Taufdatum: Viele lassen beide Daten aufbringen, um die gesamte Lebensreise des Kindes abzubilden.
  3. Nur der Name: Falls die Taufe sehr kurzfristig geplant wird oder man die Kerze als zeitloses Erbstück halten will, reicht oft auch nur der Vorname.

Während der Zeremonie: Wer zündet die Taufkerze an?

Dieser Moment ist der Höhepunkt der Symbolik. Die Taufkerze wird nicht einfach mit einem Feuerzeug entzündet, sondern an der Flamme der Osterkerze, die bereits in der Kirche brennt.

Meistens bittet der Pfarrer die Paten oder den Vater, nach vorne zu treten und das Licht zu empfangen. Es symbolisiert, dass die Erwachsenen die Verantwortung übernehmen, den Glauben und das „Licht“ an das Kind weiterzugeben.

Pro-Tipp: Achtet darauf, wer die Kerze während des restlichen Gottesdienstes hält. Meistens ist es der Pate, während die Eltern das Kind halten.

Nach der Taufe: Wer bekommt die Kerze und was macht man damit?

Die Taufkerze gehört dem getauften Kind. Sie ist ein persönliches Erinnerungsstück, das das Kind oft ein Leben lang begleitet.

Was macht man nach der Taufe damit?

  • Aufbewahrung: Sie sollte an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden (nicht im Sommer im heißen Auto lassen – Wachs schmilzt schnell!).
  • Rituale: Viele Familien zünden die Kerze an jedem Geburtstag oder am Jahrestag der Taufe kurz an.
  • Zukunft: Oft wird die Taufkerze auch bei der Erstkommunion oder Firmung/Konfirmation erneut genutzt, um den Kreis des Glaubensweges zu schließen.
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